Westwoodlabs Wiki
Contents:
  1. Satzung des Vereins
    1. § 1 Name, Sitz, GeschÀftsjahr
    2. § 2 Zweck des Vereins
    3. § 3 Selbstlosigkeit
    4. § 4 Erwerb der Mitgliedschaft
    5. § 5 Beendigung der Mitgliedschaft
    6. § 6 MitgliedsbeitrÀge
    7. § 7 Organe
    8. § 8 Die Mitgliederversammlung
    9. § 9 Der Vorstand
    10. § 10 Änderung der Satzung
    11. § 11 Auflösung des Vereins
    12. § 12 Schlussbestimmung

Satzung des Vereins

Version vom: 11.06.2016

Zuletzt durch die Mitgliederversammlung geÀndert am: 13.02.2021

§ 1 Name, Sitz, GeschÀftsjahr

(1) Der Verein fĂŒhrt den Namen Westwoodlabs und soll in das Vereinsregister eingetragen werden. Nach der Eintragung fĂŒhrt er den Zusatz „e.V.“.
(2) Der Verein hat seinen Sitz in Ransbach-Baumbach.
(3) Das GeschÀftsjahr des Vereins ist das Kalenderjahr.

§ 2 Zweck des Vereins

(1) Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnĂŒtzige Zwecke im Sinne des Abschnitts „SteuerbegĂŒnstigte Zwecke“ der Abgabenordnung. Zweck des Vereins ist die unentgeltliche und selbstlose Förderung der Erziehung, Volks- und Berufsbildung.
(2) Der Satzungszweck wird insbesondere verwirklicht durch:

  1. Lernen durch Lehren als zentrales Weiterbildungselement. Im Mittelpunkt steht das Schaffen einer Umgebung, welche den selbststÀndigen Erwerb von Wissen und die Entwicklung der FÀhigkeit zur Wissensvermittlung fördert.
  2. Jugendarbeit und Erwachsenenbildung im Bereich Medienkompetenz. Beispielsweise unentgeltliche Schulungen zum verantwortungsvollen Umgang mit neuen Medien in Zusammenarbeit mit öffentlichen sowie privaten Bildungseinrichtungen.
  3. Schaffung eines modernen Datenschutzbewusstseins. Unter anderem durch unentgeltliche öffentliche VortrÀge und Diskussionsrunden zu gesellschaftspolitischen Fragestellungen im Hinblick auf das Recht zur informationellen Selbstbestimmung.
  4. Förderung interdisziplinĂ€rer Arbeitsgruppen. Exemplarisch die kĂŒnstlerische Betrachtung moderner Informationstechnologien und deren kreative Umsetzung in kooperativen Projekten.
  5. Unentgeltliche Seminare zur Funktionsweise und Entwicklung von elektronischen und informationstechnischen Systemen. Insbesondere durch die unentgeltliche Bereitstellung von technischer AusrĂŒstung und Arbeitsmitteln.
  6. Unentgeltliche Tagungen zur Vernetzung von Interessensgruppen (sog. User-Groups) und Einzelpersonen zum Wissens- und Erfahrungsaustausch.
  7. VorfĂŒhrung von Filmen, insbesondere Dokumentationen, Aufzeichnungen von VortrĂ€gen und Live-Übertragungen von Veranstaltungen.

(3) Der Verein ist politisch und konfessionell unabhÀngig.
(4) Zur Verwirklichung des Vereinszwecks kann der Verein eigene RĂ€umlichkeiten unterhalten. Weiteres hierzu regelt eine von der Mitgliederversammlung zu beschließende Raumordnung.

§ 3 Selbstlosigkeit

(1) Der Verein ist selbstlos tÀtig. Er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke.
(2) Mittel des Vereins dĂŒrfen nur fĂŒr die satzungsgemĂ€ĂŸen Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine Gewinnanteile und in ihrer Eigenschaft als Mitglieder auch keine sonstigen Zuwendungen aus Mitteln des Vereins. Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck des Vereins fremd sind, oder durch unverhĂ€ltnismĂ€ĂŸig hohe VergĂŒtungen begĂŒnstigt werden. Insbesondere ist es Mitgliedern des Vereins untersagt, auf Veranstaltungen des Vereins oder in Zusammenhang mit AktivitĂ€ten des Vereins fĂŒr sich oder eines ihrer Unternehmen zu werben.
(3) Alle Inhaber von VereinsÀmtern sind ehrenamtlich tÀtig.

§ 4 Erwerb der Mitgliedschaft

(1) Der Verein hat ordentliche, Ehren- und Fördermitglieder.
(2) Ordentliche Mitglieder können ausschließlich natĂŒrliche Personen werden.
(3) Die Mitgliederversammlung kann Personen, die sich durch besondere Verdienste im Sinne des Vereins oder die von ihm verfolgten satzungsgemĂ€ĂŸen Zwecke hervorgetan haben, zu Ehrenmitgliedern ernennen. Ehrenmitglieder haben alle Rechte eines ordentlichen Mitglieds. Sie sind von Beitragsleistungen befreit.
(4) Fördermitglied kann jede natĂŒrliche oder juristische Person werden.
(5) Die BeitrittserklĂ€rung erfolgt in Textform gegenĂŒber dem Vorstand. Über die Annahme der BeitrittserklĂ€rung entscheidet der Vorstand. Die Mitgliedschaft beginnt nach positivem Bescheid des Vorstands und mit Eingang des ersten Mitgliedsbeitrags.
(6) Gegen den negativen Bescheid des Vorstands kann der Antragsteller Beschwerde einlegen, die binnen eines Monats ab Zugang der Ablehnung schriftlich beim Vorstand einzureichen ist. Über die Beschwerde entscheidet die Mitgliederversammlung.

§ 5 Beendigung der Mitgliedschaft

Die Mitgliedschaft endet:

  1. Bei natĂŒrlichen Personen mit deren Tod.
  2. Nach AustrittserklĂ€rung eines Mitglieds. Die AustrittserklĂ€rung muss in Textform und muss gegenĂŒber dem Vorstand mit einer Frist von drei Monaten zum Quartalsende eingereicht werden.
  3. Bei Mitgliedern, die sich nach schriftlicher Mahnung mehr als sechs Monate mit MitgliedsbeitrÀgen in Verzug befinden, auf Beschluss des Vorstands.
  4. Durch Ausschluss aus dem Verein.

§ 6 MitgliedsbeitrÀge

(1) Der Verein erhebt einen regelmĂ€ĂŸigen Mitgliedsbeitrag. NĂ€heres regelt eine von der Mitgliederversammlung zu beschließende Beitragsordnung.
(2) Bei Beendigung der Mitgliedschaft, gleich aus welchem Grund, erlöschen alle AnsprĂŒche aus dem MitgliedsverhĂ€ltnis. Eine RĂŒckerstattung von BeitrĂ€gen, Spenden oder sonstigen UnterstĂŒtzungsleistungen ist grundsĂ€tzlich ausgeschlossen. Der Anspruch des Vereins auf offene Beitragsforderungen bleibt hiervon unberĂŒhrt.
(3) Bei offenen RĂŒckstĂ€nden, deren FĂ€lligkeitsdatum um zwei Monate ĂŒberschritten wurde, ruht die Mitgliedschaft bis zur Begleichung aller offenen RĂŒckstĂ€nde.

§ 7 Organe

Die Organe des Vereins sind:

  1. Die Mitgliederversammlung
  2. Der Vorstand

§ 8 Die Mitgliederversammlung

(1) Die Mitgliederversammlung ist mindestens einmal pro Jahr, vom Vorstand mit einer mindestens 14-tÀgigen Frist, einzuberufen.
(2) Der Vorstand hat zusĂ€tzlich unverzĂŒglich eine Mitgliederversammlung einzuberufen, wenn mindestens 20% der Vereinsmitglieder die Einberufung schriftlich fordern.
(3) Die Einladung zur Mitgliederversammlung erfolgt in Textform, insbesondere per E-Mail.
(4) Abweichend von § 32 Abs. 1 Satz 1 BGB kann der Vorstand den Mitgliedern ermöglichen, an der Mitgliederversammlung auch ohne Anwesenheit an einem Versammlungsort teilzunehmen und Mitgliederrechte im Wege der elektronischen Kommunikation auszuĂŒben.
(5) Stimmberechtigt ist jedes teilnehmende Mitglied, dessen Mitgliedschaft nicht ruht. Fördermitglieder haben kein Stimmrecht. Jedes stimmberechtigte Mitglied hat das gleiche Stimmgewicht.
(6) Die Mitgliederversammlung fasst BeschlĂŒsse mit einfacher Mehrheit.
(7) Eine Abstimmung muss geheim erfolgen, wenn mindestens ein stimmberechtigtes Mitglied dies fordert.
(8) Über die BeschlĂŒsse der Mitgliederversammlung ist Protokoll zu fĂŒhren, das vom Versammlungsleiter und dem Protokollierenden zu unterzeichnen ist.
(9) Die Mitgliederversammlung bestimmt mindestens einen KassenprĂŒfer, ĂŒblicherweise nach Wahl eines Vorstands und ebenfalls fĂŒr eine Dauer von zwei Jahren. Hiervon kann die Mitgliederversammlung in begrĂŒndeten FĂ€llen abweichen. Die KassenprĂŒfer kontrollieren die Arbeit des Kassenwartes und berichten der Mitgliederversammlung.

§ 9 Der Vorstand

Dem Vorstand gehören an:

  1. Der Vorsitzende,
  2. Der stellvertretende Vorsitzende,
  3. Der Kassenwart,
  4. Der SchriftfĂŒhrer,
  5. Der Beisitzer.

Jedes Vorstandsmitglied ist Vorstand im Sinne des § 26 BGB. Jeweils zwei Mitglieder des Vorstands sind gemeinschaftlich vertretungsberechtigt.

(1) Die Vorstandsmitglieder werden fĂŒr eine Dauer von zwei Jahren (Amtsperiode) gewĂ€hlt. Sie bleiben bis zur satzungsgemĂ€ĂŸen Bestellung des nachfolgenden Vorstands im Amt. Wiederwahl ist zulĂ€ssig. Bei Beendigung der Vereinsmitgliedschaft endet automatisch die Vorstandszugehörigkeit.
(2) Scheidet ein Mitglied des Vorstands wĂ€hrend der Amtsperiode vorzeitig aus, so bestimmt der Vorstand fĂŒr die restliche Dauer einen Vertreter aus seinen Reihen. Wird innerhalb von sieben Tagen kein Beschluss ĂŒber die Vertretungsregelung getroffen, so hat der Vorstand unverzĂŒglich eine Mitgliederversammlung einzuberufen deren Zweck die Wahl eines entsprechenden Vertreters bis zum Ende der regulĂ€ren Amtsperiode ist.
(3) Der Vorstand fasst seine BeschlĂŒsse in öffentlichen Vorstandssitzungen. Bei Bedarf, beispielsweise beim Umgang mit personenbezogenen Daten, AusschlĂŒssen und Ähnlichem, können Tagesordnungspunkte im nichtöffentlichen Teil behandelt werden. Diese Punkte sind auf der Tagesordnung anzugeben.
(4) BeschlĂŒsse können auch außerhalb von Vorstandssitzungen schriftlich oder fernmĂŒndlich gefasst werden, sofern kein Vorstandsmitglied widerspricht.
(5) Die Vorstandssitzungen und BeschlĂŒsse des Vorstands sind schriftlich niederzulegen und vom Vorsitzenden oder seinem Stellvertreter sowie dem SchriftfĂŒhrer zu unterzeichnen.
(6) Vorstandssitzungen werden vom Vorsitzenden oder seinem Stellvertreter mindestens zwei Tage vorher einberufen. Die Mitglieder sind ĂŒber die Sitzung und die Tagesordnung zu informieren.
(7) Der Vorstand ist beschlussfÀhig, wenn mindestens die HÀlfte seiner Mitglieder anwesend ist.
(8) BeschlĂŒsse des Vorstands werden mit einfacher Mehrheit gefasst. Bei Stimmengleichheit entscheidet die Stimme des Vorsitzenden.
(9) Der Vorstand kann sich selber eine GeschĂ€ftsordnung geben, in welcher organisatorische Fragen der Vorstandsaufgaben, der Beschlussfassung und der Vertretungsregelungen vorstandsintern weitergehend geregelt werden können. Sie tritt mit einstimmigem Beschluss durch den Vorstand in Kraft und muss in Folge einer Änderung im Vorstand auf der nĂ€chsten Vorstandssitzung einstimmig bestĂ€tigt werden.

Der Vorstand nimmt regelmĂ€ĂŸig folgende Aufgaben wahr:

  1. FĂŒhrung der GeschĂ€fte,
  2. Entscheidung ĂŒber die Aufnahme neuer Mitglieder,
  3. Einberufung der Mitgliederversammlung sowie Festsetzung der Tagesordnung,
  4. Erstellung der Rechenschaftsberichte,
  5. AusfĂŒhrung der BeschlĂŒsse der Jahreshaupt-/Mitgliederversammlung,
  6. Verwaltung des Vereinsvermögens.

§ 10 Änderung der Satzung

(1) Änderung der Satzung bedĂŒrfen in der Mitgliederversammlung einer Mehrheit von zwei Dritteln der abgegebenen gĂŒltigen Stimmen, Änderungen des Vereinszwecks einer Mehrheit von drei Vierteln der abgegebenen Stimmen.
(2) Eine SatzungsÀnderung darf nur erfolgen, wenn sie in der den Mitgliedern mit der Einladung zugegangenen voraussichtlichen Tagesordnung aufgenommen war.

§ 11 Auflösung des Vereins

(1) Der Verein wird in einer ausdrĂŒcklich hierzu einberufenen Mitgliederversammlung aufgelöst, wenn drei Viertel der stimmberechtigten Mitglieder fĂŒr die Auflösung stimmen. Diese Mitgliederversammlung ist nur beschlussfĂ€hig, wenn mindestens drei Viertel der stimmberechtigten Mitglieder teilnehmen.
(2) Ist die nach § 11 (1) einberufene Mitgliederversammlung nicht beschlussfĂ€hig, so kann nach Ablauf eines Monats eine neue Mitgliederversammlung einberufen werden, in der der Beschluss zur Auflösung, ohne RĂŒcksicht auf die Zahl der erschienenen stimmberechtigten Mitglieder, mit einer Stimmenmehrheit von drei Viertel beschlossen wird. In der zweiten Ladung muss auf diese Bestimmung besonders hingewiesen werden.
(3) Bei Auflösung oder Aufhebung des Vereins oder bei Wegfall steuerbegĂŒnstigter Zwecke fĂ€llt das Vermögen des Vereins an die DKMS gemeinnĂŒtzige GmbH (Deutsche Knochenmarkspenderdatei) gefĂŒhrt unter der Nummer 381293 im Handelsregister Abteilung B des Amtsgerichts Stuttgart, die es ausschließlich und unmittelbar fĂŒr gemeinnĂŒtzige Zwecke zu verwenden hat, sowie das Vereinsinventar an das Haus der Jugend Montabaur e.V., gefĂŒhrt unter Nummer 1133 im Vereinsregister des Amtsgerichts Montabaur, das es ausschließlich und unmittelbar zu gemeinnĂŒtzigen Zwecken zu verwenden hat.

§ 12 Schlussbestimmung

(1) Der Vorstand ist befugt, Änderungen an dieser Satzung durchzufĂŒhren, sofern sie einer Auflage des Registergerichts oder einer Behörde entsprechen muss. Über diese Änderungen mĂŒssen die Mitglieder unverzĂŒglich in Textform informiert werden.